LDF
Der LDF wird von der Firma Domnick Hunter zugekauft.
Anwendungen für den LDF
Halbleiterindustrie, Pharmazie, Verpackungstechnik, optische Industrie,
Folienherstellung, Farbspritztechnik, Nahrungsmittelindutrie etc.
Granulat
Trocknungsgranulat ist Aluminiumoxid, das gelbbraun, nicht flüchtig und nicht brennbar ist.
Snow storm filler
Beim Befüllen fällt das Granulat durch zwei fadenkreuzartige Stabkombinationen und wird
dadurch so verteilt, dass es mit größtmöglicher Dichte in die Kammern eingefüllt wird.
Membrantrockner
· sind sehr kompakt,
· haben eine gringen Druckverlust,
· das Kondensat wird ins Freie gespült und muss nicht entsorgt werden.
LDF
Der LDF ist ein kaltregenerierender Adsorptionstrockner. Zunächst ist wichtig, dass die Luft sowohl vor- als auch nachgefiltert wird. Die Vorfilterung dient dem Schutz des Trocknungsgranulats vor Schmutz- und Ölteilchen.
Sie filtert Partikel bis 0,01 µm. Die Nachfilterung ist notwendig, um angelagertes Kondensat oder Partikel des Granulats nicht mit in den Luftstrom gelangen zu lassen.
Der Trockner selbst besteht aus zwei Kammern mit einem Trocknungsmittel | 3 |. Die zu trocknende Luft tritt in eine der Kammern ein, durchströmt ein Granulat ( das Trocknungsmittel ) und verlässt den Trockner wieder. Die beiden Kammern werden
wechselseitig in Betrieb genommen – während eine Kammer trocknet, wird das Granulat der anderen Kammer selbst getrocknet.
1 Vorfilter
2 Umschaltventil
3 Trocknungsgranulat in zwei Kammern
4 Feuchtigkeitsindikator
5 Nachfilter
Diese Trocknung ( Regenerierung ) des Granulats erfolgt mit einem Teil der bereits getrockneten Luft. Diese Luft zur Regenerierung macht etwa 20% des Luftverbrauchs des Trockners aus. Das Wechseln zwischen den Kammern erfolgt mit einem
integrierten Zeitschalter und einem Ventil | 2 |. Beide befinden sich als Umschalteinrichtung im Fuß des Trockners.
Die Einstellung der Durchflussmenge für diese Regenerierungsluft ist ebenfalls wichtig für den ordnungsgemäßen Betrieb.
An der Oberseite befinden sich dazu zwei Drosselrückschlagventile | 11 |. Nach dem Herausnehmen des Verbindungsschlauches | 6 | und dem Anschließen eines Durchflussmessgeräts, ist der Durchfluss für diese Granulat-Trockungsluft an den Ventilen | 7 |
auf etwa 20% des Normdurchflusses des Trockners einzustellen.
1 Vorfilter
2 Umschaltventil
3 Trocknungsgranulat in zwei Kammern
4 Feuchtigkeitsindikator
5 Nachfilter
Mit Hilfe eines Feuchtigkeitsindikators | 4 | kann festgestellt werden, ob der Trockner einwandfrei arbeitet. Dazu befindet sich am Oberteil des Trockners hinter dem Schauglas ein Indikationspapier. Vor dem Betrieb des Trockners ist dieses Papier grünlich,
da es noch genügend Feuchtigkeit aus der normalen Umgebung bekommt.
Nach dem Einsetzen des Trocknungsvorgangs – also bei normaler Arbeitsweise – verfärbt es sich blau und zeigt so den ordnungsgemäßen Betrieb an.
Beim Austausch des Trocknungsmittels ist es unbedingt notwendig, den dafür vorgesehenen Snowstorm-Füller zu benutzen. Dieser Füller sorgt für ein sehr dichtes Einfüllen des Trocknungsmittels.
Zu locker eingefülltes Granulat würde sich durch den Luftstrom während des Betriebes auf- und abbewegen, sich an der Wandung reiben und dadurch Abrieb erzeugen, der dann letzten Endes den Trockner und den nachgeschalteten Filter verschmutzen
und funktionsuntüchtig machen würde.
LD
Der Trockner LD-... ist ein Membrantrockner mit sehr einfachem Aufbau. In einem Oberteil befinden sich die Luftanschlüsse | 1, 2 |, ein längliches Rohr mit einem Abschlussdeckel, das zur Aufnahme des Membraneinsatzes | 3 | dient.
Die Funktionsweise kann man in zwei Teilfunktionen untergliedern:
Zunächst wird die zuströmende Druckluft im Oberteil des Trockners so verteilt, dass sie von oben durch die Trocknungsmembran | 3 | strömt.
Während des Durchströmens durch die Membrane wird das als Dampf vorliegende Wasser seitlich durch die Membrane gedrückt, während die Luft weiter senkrecht nach unten strömt. Am unteren Ende der Membrane angekommen, ist die Luft getrocknet
und wird nun durch die große Öffnung in der Mitte der Membrane wieder nach oben geleitet und verlässt hier den Trockner durch den Arbeitsanschluss | 2 |.
Das entstehende Kondensat befindet sich jetzt im Raum | 5 | zwischen der Membrane und dem rohrförmigen Gehäuse – dem Kondensatraum.
Um dieses Kondensat abzuführen, wird nun ein Teil der bereits getrockneten Luft, die am unteren Ende der Membrane entweicht, genutzt.
Über die Düseneinsätze | 6 | wird ein Teil der Luft in den Kondensatraum geleitet, die das dort ankommende Kondensat sofort aufnimmt und durch die Abluftöffnungen | 4 | ins Freie transportiert.
Die zum Abführen des Kondensats benutzte Luft ist für Feuchtigkeit gleich "doppelt" aufnahmefähig:
· zum einen, weil sie durch die Membrane bereits getrocknet wurde und
· zum anderen, weil sie durch das Entweichen ins Freie, damit also in atmosphärischen Druck, entspannt und so weiter aufnahmefähig wird.